Gemeinsam lesen #106: Rainer Wekwert - Camp 21

 Hallöchen, ihr Lieben! 
Heute nehme ich bereits zum 106. Mal (und auch auf Empfehlung der lieben Inka von Lebensleseliebelust, die das wirklich sehr sehr fleißig auf ihrem Blog verfolgt!) an der Gemeinsam lesen-Aktion teil. Asaviels Bücher-Allerlei, die Schöpferin dieses Projekts, hat zwar aufgehört, aber Schlunzenbücher hat das Projekt quasi adoptiert und führen es nun weiter. 

Bei Gemeinsam lesen handelt es sich um einen Currently Reading-Beitrag, der sich aus vier Fragen zusammensetzt. Drei davon sind immer die gleichen, ergänzend dazu gibt es dann nochmal eine sich stets variierende Frage. Eine schöne Sache, um ein paar Gedanken zum jeweiligen Buch zu teilen, sich über Bücher auszutauschen und vor allem um andere Blogs kennenzulernen!

Und nun zu den Fragen für diese Woche:


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese seit der LBM-Heimreise Camp 21 von Rainer Wekwerth und bin, da ich die eBook-Version habe, bei 17%.

Darum geht's: 
Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse. Während Kayla versucht mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike, dass im Camp etwas nicht stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall gelingt den beiden die Flucht. Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die Fesseln, die geheimen Experimente und die Liebe zueinander bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.
(via Arena
 
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Ihr seid die Sanders-Brüder", sagte der Mann.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!) 

Ich berichtete ja bereits letzte Woche Donnerstag für die Messe-Pläne über unsere Freude darüber, dass auch Rainer Wekwerth auf der Leipziger Buchmesse 2017 sein wird und so sind wir am Sonntag (die kürzeste Nacht Dank LitPop X und Zeitumstellung ever!) dann ganz entspannt zur Lesung in Halle 2 und lauschten aus Camp 21! Ich hatte mir das Buch bereits nach Erscheinungstermin für den eReader geholt, hatte dann aber durch das 2. Staatsexamen nicht viel Zeit, um schonmal  reinzulesen. Das änderte sich dann mit dem Sonntag ziemlich schnell, denn die Geschichte handelt im Kern von den in Amerika existierenden Bootcamps (deren Idee ja auch in zahlreichen deutschen Fernsehformaten gerne mal als DAS Allheilmittel bei besonderen Kindern und Jugendlichen zu sein scheint), die in ihren Zielen entgegen der allgemeinen Pädagogik und den damit verbundenen Deeskalationstrainings handeln und vielmehr militärischen (und auch ein Stück weit menschenunwürdigen) Anstalten gleichen. Insgesamt klang es neben der erschreckend harten Sprache aber von der Thematik so gut, dass es gleich an allen anderen Büchern vorbei zog. Ich bin schon sehr gespannt auf die weitere Entwicklung der Geschichte
4. Hörst du gerne Hörbücher? Und sind Hörbücher hören für dich gleichwertig wie Lesen?
Mittlerweile bin ich doch ein großer Fan von Hörbüchern, und sie ergänzen das Lesen für mich, denn bei so einer langweiligen Tätigkeit wie Abwaschen oder Bad putzen kann ich eben nicht selbst lesen, aber mir vorlesen lassen. Somit ist es in meinen Augen keine verschwendete Zeit. Ich achte nur grundsätzlich darauf, dass es sich 1. um einen guten Sprecher oder eine gute Sprecherin handelt und 2. dass das Hörbuch möglichst eine ungekürzte Fassung ist. Dann kann ich es auch als gelesenes Buch in der Statistik werten.
  
 Wie steht ihr zu Hörbüchern? Und überdies: was lest ihr in dieser Woche? Schreibt es mir in die Kommentare! :-)

Ich wünsche euch einen superguten Tag! 


Endlich wieder Buchmesse!

Einen wunderschönen guten Tag, ihr Lieben! 
Es ist wieder soweit, endlich wieder Messe-Zeit - die wohl schönste Jahreszeit für Buchliebhaber! Und ganz nebenbei auch wahrscheinlich die ruhigste Messe aller Zeiten, zumindest für mich und die Truedy. War die Frankfurter Buchmesse 2016 und alle Messen davor noch vollgestopft bis zum Rand, ist Leipzig (schon unser 3. Mal!) in diesem Jahr dagegen mit äußerst wenigen, dafür aber (so hoffen wir) tollen Highlights gespickt. 

Um diese zwei Highlights haben wir uns bereits vor ein paar Wochen gekümmert: da wäre zum einen die Lesung von Benedict Wells in der Deutschen Nationalbibliothek (wir wollen den Herrn mal lesen hören!) und zum anderen eine nette Literaturfete (Sputnik LitPop X) am Samstag im Neuen Rathaus. Der Rest fällt ziemlich privat aus, keine Bloggertreffen, kein anderes großes Tamtam - wir haben da so eine nette Ferienwohnung in der Nähe eines großen Sees, Erholung klingt gerade extrem verlockend! Dennoch: die üblichen Verdächtigen der letzten Jahre werden natürlich wieder besucht, Laura Newman kann (Nicole, soll ich dir ein Autogramm mitbringen?) man sich schließlich nicht entgehen lassen und ein Besuch bei Sebastian Fitzek ist selbstredend. 

Ohnehin ergeben sich viele Dinge dann doch wieder ganz anders, denn so wie ich diese Zeilen hier gerade tippe, schreibt Rainer Wekwerth, dass er am Sonntag eine kleine Lesung mit anschließender Signierstunde zum Besten geben wird. Also da sind wir dann auch zugegen, auch wenn es in der Auflistung unten nun nicht auftaucht, haha. Und der ein oder andere High Five im überfüllten Gang wird auch drin sein. Und weil es im letzten Jahr so geschehen ist: sprecht uns unbedingt an, wenn ihr uns seht! Mir danach auf Twitter schreiben, dass ihr uns/mich gesehen, euch aber nicht getraut habt, ist doch Banane :-) 

Wir sind beide sehr gespannt, wie es sich mit dieser Planung zur LBM'17 verhält und ob wir zukünftig immer so verfahren werden, oder spätestens zur Frankfurter Buchmesse 2017 wieder Excel-Tabelle um Excel-Tabelle befüllen.

Wir haltet ihr es denn in diesem Jahr? Kommt ihr überhaupt zur LBM '17? Und wo sollten wir uns vielleicht doch noch kurzfristig blicken lassen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! :-) 

Habt einen wunderbaren Messestart! Selbst wenn ihr nicht nach Leipzig reisen könnt, gibt es wieder jede Menge tolle Blogaktionen für Daheimgebliebene und das macht es dann doch nur halb so schwer! 

  

Gemeinsam lesen #105: Art Spiegelman - Maus

 Hallöchen, ihr Lieben! 
Nach einer kleinen Pause wieder dabei - heute nehme ich bereits zum 105. Mal (und auch auf Empfehlung der lieben Inka von Lebensleseliebelust, die das wirklich sehr sehr fleißig auf ihrem Blog verfolgt!) an der Gemeinsam lesen-Aktion teil. Asaviels Bücher-Allerlei, die Schöpferin dieses Projekts, hat zwar aufgehört, aber Schlunzenbücher hat das Projekt quasi adoptiert und führen es nun weiter. 

Bei Gemeinsam lesen handelt es sich um einen Currently Reading-Beitrag, der sich aus vier Fragen zusammensetzt. Drei davon sind immer die gleichen, ergänzend dazu gibt es dann nochmal eine sich stets variierende Frage. Eine schöne Sache, um ein paar Gedanken zum jeweiligen Buch zu teilen, sich über Bücher auszutauschen und vor allem um andere Blogs kennenzulernen!

Und nun zu den Fragen für diese Woche:


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade die Graphic Novel Maus von Art Spiegelman und bin aktuell auf Seite 169 (von 294).

Darum geht's: 
Die Geschichte von Maus veränderte über Nacht die Geschichte des Comic Strips – aus Kult wurde Kunst. Berichtet wird die authentische Lebensgeschichte des polnischen Juden Wladek Spiegelman. In Queens, New York, schildert er seinem Sohn die Stationen seines Lebens: Polen und Auschwitz, Stockholm und New York, er erzählt von der Rettung und vom Fluch des Überlebens. Art Spiegelman hat diese Geschichte aufgezeichnet, indem er das Unaussprechliche Tieren in dem Mund legt: Die Juden sind Mäuse, die Deutschen Katzen.
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Und hier begann mein Unglück. Kapitel 1: Mauschwitz - Sommerferien. Francoise und ich waren bei Freunden in Vermont. "

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!) 
Ich hatte mir die Maus Graphic Novel schon einmal ausgeliehen, kam dann aber doch nicht zum Lesen. Aber in Tagen wie diesen, an denen mit dem Begriff "Nazi" in der Politik so achtlos umgegangen wird, wie nie und man sich bei so manch aktuellen Geschehnissen nur an den Kopf fassen kann, passt diese Geschichte nur einmal mehr - wir dürfen nicht vergessen und wir dürfen den aktuellen Parallelen nicht blind gegenüber treten! Art Spiegelman hat mit dem Graphic Novel Maus die Geschichte seines jüdischen Vaters aufs Papier gebracht und wie er das hat! Da ärgere ich mich fast ein bisschen, dass ich den Geschichtsunterricht in einer neunten Klasse nicht damit aufgezogen habe, aber da hatte ich für die Prüfung schon einen anderen, aber ebenso erfolgreichen, Weg eingeschlagen. Für die Zukunft werde ich mir diese Option aber in jedem Fall bewahren, zumal es echt Unmengen an Unterrichtsmaterialien dazu gibt. Aber auch außerschulisch lohnt sich auf jeden Fall ein Blick hinein!
 
4. Gibt es ein Buch, das du erst mochtest, mittlerweile aber nicht mehr? Warum?
Ein Buch, was ich erst mochte und dann nicht mehr? Also... nein. Ich glaube, ich könnte etwas erst dann nicht mehr mögen, wenn der Verfasser etwas macht/sagt, mit dem ich absolut nicht einverstanden bin und dann würde ich nicht nur ein Buch aus Prinzip nicht mehr gut finden, sondern alles, was aus seiner/ihrer Feder stamm, meiden.
  
 Wie habt ihr diese Frage beantwortet? Und überdies: was lest ihr in dieser Woche? Schreibt es mir in die Kommentare! :-)

Ich wünsche euch einen superguten Tag! 


Ein paar Worte zu... Nicole Obermeier: Mika & Liz - Verlier dein Herz

  Nicole Obermeier Mika & Liz
Liebesroman | eBook, 400 Seiten | Forever by Ullstein | Preis: 3,99€  | 13. Januar 2017 | ISBN: 9783958181595 | Hier bestellen: über Forever eBook *amazon


Worum geht es?

Liz Thienemann ist jung, hübsch und ihr Freund ist ein gefragtes Model. Außerdem ist sie klug und nach jahrelanger Arbeit will sie nun endlich den Lohn einfahren: Die Beförderung durch ihren Vater zur Juniorgeschäftsführerin. Doch ein anderer bekommt die Stelle und von da an scheint Liz‘ Leben auseinanderzufallen. Ihr Freund betrügt sie mit ihrer besten Freundin und ihr Vater rät ihr lediglich, einen Modeblog zu gründen. Auf einmal ohne Perspektive und Ziel in ihrem bisher so durchgeplanten Lebenslauf, trifft sie aus heiterem Himmel Mika, steigt in seinen VW-Bus und begibt sich auf die Reise ihres Lebens. Und am Ende begreift sie, dass man manchmal sein Herz verlieren muss, damit ein anderer es findet und sicher verwahrt…

Wie hat es mir gefallen?

Es ist noch gar nicht so lange her, da durfte ich Nicole Obermeiers Debüt Ben & Judy - Riskier dein Herz lesen und war, auch wenn das Genre ja prinzipiell nicht ganz so meins ist, schwer angetan von der Geschichte (hier findet ihr meine Rezension zu Ben & Judy)! Gut fünf Monate später reihte sich dann Mika & Liz - Verlier dein Herz in die Herzensgeschichten ein und ich durfte erneut einen Blick ins Buch werfen - nochmals vielen lieben Dank, Nicole, du hast den Tolino wieder zum Leben erweckt!

Leider wollte der Funke nur bei dieser Geschichte nicht so gänzlich bei mir überspringen. Aber erstmal auf Anfang: Mika & Liz kann auf jeden Fall als Einzelband gelesen werden. Zwar hat Liz auch schon einen kleinen Gastauftritt in Ben & Judy, der doch so einiges in Bewegung bringt, aber das ist für Mika & Liz nicht unbedingt wichtig. Für Folgeleser ist vielleicht dennoch gut wissen, dass Liz hier mit sehr viel netteren Charaktereigenschaften daher kommt, als es in Ben & Judy der Fall ist. Fast hätte ich sie nicht für ein und dieselbe Person gehalten. Und dennoch: ich konnte mich wenig mit der jungen Frau identifizieren, die in der Firma ihres Vaters hoch aufsteigen will, und es dann doch nicht kann. Eigentlich müsste die reiche Familie im Rücken, mit einer wenig empathischen Mutter als Hausherrin und ein schmieriger Modelfreund, der Liz betrügt, ja eigentlich so etwas wie Mitgefühl bei mir als Leserin ausgelöst haben. Das hat es nur leider nicht.

Was mir in Ben & Judy so fabelhaft bodenständig geboten wurde, war mir in manchen Szenen in Mika & Liz einfach over the top.Vielleicht liegt es schlicht und ergreifend daran, dass in Ben & Judy eher "normale" Leute agieren. In Mika & Liz ist es zumindest im ersten Drittel des Buches fast ein bisschen wie in Reich & Schön. Auch musste ich Punktabzüge dafür geben, dass diese Seitensprunggeschichte sehr offensichtlich eingeflochten wurde - es war für mich so klar, wer da mit Raúl ins Nest hüpft. Das Motiv dahinter kam dann auch ganz schön seifernopernlastig daher und ich war wenig überzeugt. 

Erst als Liz dann auf Mika trifft und ihre Rundreise mit dem VW Bulli beginnt, war ich mit der Geschichte wieder im Reinen und mit der Autorin auch wieder versöhnt. Da war wieder das aus Ben & Judy gewohnt Bodenständige, ganz besonders prägnant in Szene gesetzt vor allem bei ihrem Aufenthalt in Mecklenburg Vorpommern und auch später noch, als es nach Schweden geht. Hier setzt die Autorin weniger auf Oberflächligkeit und begeistert mit tollen Details (zum Beispiel der Sprachaspekt) durch gute Recherche, die mich als Leserin ohne Weiteres an einen anderen Ort versetzt hat. Tolle Wortmalerei! Und wer noch ein wenig Vorstellungshilfe braucht, zum Beispiel wenn man sich einen ausgebauten VW Bulli nicht so ganz als Wohnmobil vorstellen kann, sollte beispielsweise mal auf Nicoles pinterest-Pinnwand vorbeischauen, eine prima Ergänzung zum Buch! 

Mika fand ich im Gegensatz zu Liz rundum sympathisch, eine ähnliche Figur zu Ben, nur noch cooler und unabhängiger, so eine richtiger Naturbursche eben. Einer, der Liz mal in die Wirklichkeit zurückholt. Schade nur, dass Liz' Vergangenheit sie einfach nicht loslässt - da war sie wieder, die Seifenoper. Also ganz ehrlich, dieser Teil der Geschichte (auch schon das Vorgeplänkel) hätte gar nicht sein müssen, und trotzdem hätte Mika & Liz prima funktioniert! Job-Probleme auf jeden Fall, irgendetwas muss ja den Anstoß geben, und unabhängige Frauen können nie oft genug thematisiert werden, aber all das Drama danach und nochmal zum Höhepunkt - absolut nicht notwendig. Solche Schnitzereien hat, so finde ich, Nicole Obermeier überhaupt nicht nötig, denn sie hat bereits in Ben & Judy ein Gespür für gute Geschichte ohne überkrasses Dramarama bewiesen. Das Ende ließ mich dementsprechend zurück: die Geschichte war okay, mit einem tollen Mittelteil, aber die beiden Brotscheiben die so ein rundum gelungenes Sandwich zusammenhalten, waren mir einfach zu bröselig (warum schreibe ich jetzt so metaphorisch über Essen?), aber Nicole hatte schon vermutet, dass mich die Geschichte wohl nicht so begeistern wird - aber ich verfolge bei Autoren auch gerne die Schreibentwicklung. Und auch wenn mir die Geschichte vom Inhalt her nicht ganz so zugesagt hat, ist Nicole an ihrem eigenen Stil auf jeden Fall gewachsen.

Ich halte einfach weiter eisern an Ben & Judy fest (lest es, das ist wirklich gut!) und hoffe einfach auf eine neue Geschichte, die mich dann von A bis Z ganz verzückt zurück lässt. Ich habe Mika & Liz - Verlier dein Herz mit 3 von 5 Sternen bewertet. 

Lieblinks

Hier findet ihr das Buch auch nochmal auf der Verlagswebsite. Und hier geht es zu einer genauen Beschreibung zu Ben & Judy - Riskier dein Herz. Nicole Obermeier ist nicht nur Bibliothekarin und Autorin, eigentlich ist sie auch noch Buchbloggerin! Ihren Blog verlinke ich euch hier.



 Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Tag :-)

Lesemonat Februar 2017

 Einen wunderschönen guten Tag, ihr Lieben! 
Wie ich persönlich erwartet hatte, gab es im Februar einen ganz schönen Leseknick. Die Vorbereitungen auf die Unterrichtspraktischen Prüfungen waren so präsent, dass ich es mir gen Ende wirklich untersagt habe, irgendetwas anderes zu machen, als Arbeitsblätter zu produzieren. Den Büchern hätte ich aus lauter Nervosität ohnehin nicht meine volle Aufmerksamkeit schenken können. Die Monatsstatistik geht mit einem gelesenen Buch daher auch nur der Vollständigkeit halber online :-)

Sebastian Fitzek hat mit Das Paket eher einen durchschnittlichen Thriller vorgelegt, von dem ich mir etwas ganz anderes erwartet hatte. Schnell weggelesen war die Geschichte dennoch, aber ein Nachhall blieb aus. Außerdem habe ich im Februar noch das Hörbuch zu Flawed - Wie perfekt willst du sein? von Cecelia Ahern begonnen. Mir fehlt noch gut ein Drittel, bis ich die Geschichte beendet habe, aber das bisher Gehörte gefällt mir außerordentlich gut! 

Insgesamt waren dies 368 gelesene Buchseiten, was etwa 13 Seiten pro Tag ausmachte, sowie insgesamt etwa 640 Minuten Hörbuch, wo hingegen 23 Hörminuten pro Tag zu verbuchen sind.

Was war sonst noch buchiges los? 

Im Januar erst noch die Akkreditierung zur Leipziger Buchmesse 2017 erbeten und im Februar schon zugesandt bekommen, yay! Somit ist nun alles in trockenen Tüchern - von der Anfahrt über zur Unterkunft bis hin zur Eintrittskarte. Welche Veranstaltungen die Truedy und ich genau besuchen werden, teilen wir euch in einem Beitrag in der nächsten Woche mit :-)

Mehr gibt es gar nicht zu erzählen. Wie verlief euer Lesemonat Februar? Kommt ihr zur Leipziger Buchmesse 2017? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!




Der Blog & ich im "Blitz!"-Stadtmagazin


Einen wunderschönen guten Tag, ihr Lieben!

Es ist etwas ganz Wunderbares passiert, und das eigentlich schon vor gut zwei Wochen. Denn da fragte mich die liebe Ulrike Melzer - Autorin, Bloggerin, Journalistin - ob nicht Interesse an einem Interview für das Stadtmagazin Blitz! in Thüringen bestünde. Ja, klar! Und heute Nacht ging die März-Ausgabe vom Blitz! bereits als ePaper online, die Printausgaben werden wohl ab heute in Erfurt, Jena und Weimar ausliegen. Für die Seite 8 ist ein ganz wunderbar geschriebener und vor allem wertschätzender Artikel über das Literaturblogger-Dasein entstanden - ein Aspekt, der mir persönlich auch in Hinblick auf all die voreingenommenen Berichterstattungen in Zeitschriften und Zeitungen unglaublich wichtig war und noch immer ist. Denn genau solche werden unserer von Vielfältigkeit geprägten Szene so rein gar nicht gerecht und verallgemeinern stark. Daher gilt mein Dank an dieser Stelle ganz besonders der Ulrike,  vor allem für Sätzen, wie diese hier:
"Es gab einmal eine Zeit, da waren Vielleser allein auf Literaturkritiken angewiesen. Experten urteilten, ein Laie tat seine Meinung höchstens im Freundeskreis kund. Und doch sind es gerade diese Tipps von Freunden, die dazu animieren, ein Buch zu kaufen oder es zu lassen. Buchblogger fungieren als angenehme Alternative. [...]" (Quelle: Blitz! Stadtmagazin 3/17, S. 8)
Den kompletten Artikel könnt ihr euch vollkommen kostenlos im ePaper hier durchlesen. Ich finde das Geschriebene wirklich mehr als gelungen und freue mich wie bolle über diesen Abdruck (Tim Bendzko und ich im selben Magazin, wer hätte das gedacht?)! 

 Ich wünsche euch einen wunderbares Bergfest (Mittwoch, jieha!) :-)



Gemeinsam lesen #104: Sebastian Fitzek - Achtnacht

 Hallöchen, ihr Lieben! 
Nach einer kleinen Pause wieder dabei - heute nehme ich bereits zum 104. Mal (und auch auf Empfehlung der lieben Inka von Lebensleseliebelust, die das wirklich sehr sehr fleißig auf ihrem Blog verfolgt!) an der Gemeinsam lesen-Aktion teil. Asaviels Bücher-Allerlei, die Schöpferin dieses Projekts, hat zwar aufgehört, aber Schlunzenbücher hat das Projekt quasi adoptiert und führen es nun weiter. 

Bei Gemeinsam lesen handelt es sich um einen Currently Reading-Beitrag, der sich aus vier Fragen zusammensetzt. Drei davon sind immer die gleichen, ergänzend dazu gibt es dann nochmal eine sich stets variierende Frage. Eine schöne Sache, um ein paar Gedanken zum jeweiligen Buch zu teilen, sich über Bücher auszutauschen und vor allem um andere Blogs kennenzulernen!

Und nun zu den Fragen für diese Woche:


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade Achtnacht von Sebastian Fitzek und bin aktuell auf Seite 132.

Darum geht's: 
Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?
Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt. Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Das Gehirn ist ein Lügner."


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!) 
Nachdem mich Das Paket nun nicht vom Hocker reißen konnte, habe ich hohe Erwartungen an Achtnacht, vor allem weil Fitzek selbst schreibt, dass ihn der Horrorfilm The Purge dazu inspiriert hat - den dritten Teil dieses Films habe ich mir selbst angesehen. Verrückter Kram, kann ihn nicht empfehlen, trotz guter Idee. Deshalb hoffe ich, dass Fitzek da ein bisschen mehr drauß macht. Bisher liest es sich auch sehr gut und flüssig. Man darf gespannt sein!

4. Cliffhanger, Happy End oder ein offenes Ende. Was magst du lieber und weshalb?
Das kommt meiner Meinung nach ja ganz auf das Konstrukt der Geschichte an, und ob es sich hierbei um einen Einzelband oder einen Reihentitel handelt. Cliffhanger oder ein eher offenes Ende machen es möglich, dass eine Geschichte fortgesetzt wird. Offene Enden an sich fordern den Leser nochmal heraus, sich etwas mehr beim Ende zu denken und das gute, alte Happy End ist mir auch nicht immer unliebsam. Ich finde, dass jede Option seinen Reiz hat.
  
 Welches Ende passt euch denn eher? Und überdies: was lest ihr in dieser Woche? Schreibt es mir in die Kommentare! :-)

Ich wünsche euch einen superguten Tag! 


Warum es hier so still war...

Einen wunderschönen guten Tag, ihr Lieben! 
Ich klopfe hier mal ein bisschen den Staub von den Polstern, immerhin habe ich mich gut drei Wochen einfach mal vom Acker gemacht. Dies hatte allerdings auch einen triftigen Grund, denn seit heute Mittag bin ich nicht mehr #teachertobe, sondern einfach und endlich Lehrerin - da gerade diese letzte Phase ja auch immer mal wieder auf dem Blog zur Sprache kam, kann ich diese kleine Information durchaus mit euch teilen. Die letzten zwei Wochen steckte ich in einem so intensiven Hamsterrad - nur zwei Stunden Schlaf pro Nacht kann ich euch absolut nicht empfehlen (und eurer Umgebung übrigens auch nicht, haha! #dubistnichtduwenndumüdebist), ich habe es getestet. Andererseits ist es echt ein Hammer, was ein Mensch in nur 22 Stunden am Tag so alles schaffen kann - von daher ist es also doch machbar.

Nun taste ich mich also mit diesem neuen Leben wieder an's Bloggen heran und hoffe, dass ich ab Dienstag schonmal am Gemeinsam Lesen teilnehmen kann. Außerdem schulde ich euch auch noch eine Buchbesprechung zu Mika&Liz von Nicole Obermeier. Und wenn ich wirklich etwas im ganzen Februar vermisst habe, dann sind es meine Bücher und die Schreiberei über diese! 

Ich hoffe, ihr habt es hübsch und ich danke euch für eure treue Geduld, ihr seid echt prima :-) 

Wir lesen uns hier in der kommenden Woche wieder, ich wünsche euch ein fantastisches Wochenende!