Leipziger Buchmesse 2016 - Die Anreise mit ein paar Pleiten, etwas Pech und wenigen Pannen

 
Einen wunderschönen guten Tag, ihr Lieben! 
Gut eine Woche später will ich dann auch mal ein paar Leipziger Messe-Erlebnisse mit euch teilen. Die letzten Tage dienten der Erholung und des eigenen Sammelns, nicht zuletzt deshalb, da ja nun auch endlich Ferien für uns NRW-Lehrer sind. Hier verlinke ich euch nochmal die Beiträge der Buchmesse-Beiträge aus dem letzten Jahr: LBM15 Tag 1 und LBM15 Tag 2, einige Gesichter finden sich nämlich auch in den kommenden Beiträgen hier wieder! 
Unsere Reise begann jedenfalls schon Freitag, allerdings ortversetzt. Während ich mich aus dem tiefen Westen auf den Weg machte, hatte die Lieblingsmitbewohnerin eigentlich nur einen Katzensprung zu tätigen. Wegen unserer Arbeit war es uns jedoch nicht möglich bereits Freitagmittag auf der Leipziger Buchmesse aufzuschlagen, aber ganz unbedingt wollten wir abends der Häppchenlesung im Pascucci Leipzig beiwohnen. Unter anderem mit Autorinnen wie Poppy J. Anderson, Marah Woolf oder Laura Newman. Schon Wochen vorher haben wir eigens hierfür Plätze reserviert und uns diebisch auf diesen Abend gefreut, natürlich auch wegen unserer Reunion. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. So erreichte mich schon zu Unterrichtszeiten die Nachricht, dass die Lieblingsmitbewohnerin einen Magendarm-Fall auf Arbeit vertreten muss und später losfahren müsse, als eigentlich angedacht. Was also tun? Halbe Sachen sind nicht mein Ding, also stand schon um die Mittagszeit fest, dass ich ganz bestimmt nicht ohne die Lieblingsmitbewohnerin meinen Spaß haben werde- nö nö nö! Eine weise Entscheidung, denn wer mit der Deutschen Bahn reist, weiß, dass auf die eher weniger Verlass ist. So auch an diesem Freitag. Der ICE trudelte schon mit Verspätung ein, Richtung Hannover lag dann auch noch ein Baum auf den Gleisen und der Anschluss nach Magdeburg war hinter alle Berge. Trotzdessen herrschte Tiefenentspannung, außerdem gab es auch noch eine Rückerstattung des gezahlten Fahrpreises. Klar war es schon schade, dass wir es nicht zur Häppchenlesung geschafft haben, aber gegen eine höhere Macht kommt man einfach nicht an. Außerdem wird die liebe Laura Newman bestimmt ganz bald ihre Messe-Videos hochladen, für Bildmaterial aus erster Hand also unbedingt da mal vorbeischauen. 

So freuten wir uns, als wir dann mal endlich beide in Leipzig eintrudelten (da war die Häppchenlesung schon im vollen Gange), auf unser Ankommen in unserer superschicken familiären Pension im Weißer Stern in Markkleeberg. Und da es uns dort so gut gefallen hat, reichen wir diesen Beitrag hier gleich mal als Empfehlung für die nächste LBM-Unterkunft ein, beziehungsweise als Tipp für all jene, die vorhaben mal in Leipzig und umzu einen Städtetrip zu machen.
Die Pension (und auch Restaurant) liegt nur etwa 400m vom Cospudener See entfernt, und ist von Außen vielleicht etwas unscheinbar, strahlt dafür aber von innen umso doller! 
Das Gebäude wurde erst 2013 modernisiert und kann sich heute mit edlem Stuck und Altbau-Stil ordentlich sehen lassen. 
Unser Zimmer für dieses Wochenende war mit Blick auf die Martin Luther-Kirche auch ein echtes Träumchen. Für mehr Realität im Internet: natürlich haben wir das Zimmer mit fertig gemachten Betten vorgefunden, aber in all unserer Begeisterung für dieses ultracoole Badezimmer haben wir gänzlich vergessen ein vollfesch-cleanes Foto zu machen ;-) Ansonsten lässt sich sagen, dass der Aufenthalt in der Pension Weisser Stern rundum schön war, aber nicht nur wegen der superschicken Ausstattung, sondern auch weil das Personal dort wirklich unfassbar nett und zu Scherzchen aufgelegt ist! Selbst wenn die Rezeption keinen 24-Stunden-Service anbietet, so waren die Herren des Hauses immer bemüht, dass alles zur Zufriedenheit des Gastes war. Wir trudelten am Freitag ja recht spät in die Pension ein, und selbst wenn sich der Küchenschluss schon ankündigte, wurden wir noch mit lecker Essen versorgt! Auch die Entscheidung das Frühstück in der Pension in Anspruch zu nehmen, bereuen wir in keinster Weise. Einerseits bedeutete dies nämlich weniger Morgenstress vor der Messe für uns und andererseits war es schon richtig cool, wenn wir runterkamen und unser Essen hat schon auf uns gewartet. Schade, dass man das Personal nicht mit nach Hause nehmen kann, haha!

Ihr lest es schon, was unseren Aufenthalt angeht, haben wir rein gar nichts zu meckern und bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich bei dem netten Team von Weisser Stern für so viel Gastfreundschaft und empfehlen euch herzlichst weiter. Hier findet ihr die Lokalität auch nochmal auf Facebook.

Morgen folgt hier dann der Bericht über den Messe-Samstag auf der Leipzigerbuchmesse 2016 und vielleicht solltet ihr auch am Sonntag mal rumschauen, denn nebst weiteren bildhaften Impressionen gibt es auch zwei Date's zu gewinnen. Zwei Date's mit einem Buch ;-) 

Kommt gut ins Wochenende!

Kommentare:

  1. Hey Patrizia :)

    ein schöner Bericht! Bei so einem tollen Hotel entschädigt es die schlimme Anfahrt bestimmt schnell :)

    Liebe Grüße,
    Tati

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    1. Hallo liebe Tati :)

      Das Hotel hat es definitiv wieder wettgemacht!

      Viele liebe Grüße zurück,
      Patrizia :)

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