Orimoto® - Das buchige Origami

 Einen wunderschönen guten Tag, ihr Lieben! 
Vor einigen Tage wurde ich auf der Facebook-Seite der lieben Bianca von literatouristin.org an etwas erinnert, was ich auf der letzten Leipziger Buchmesse beim Messestand des Loewe-Verlags sehr bestaunt habe, nämlich das hier:  
Orimoto, das buchige Origami. Oder auch book folding ... oder aber ganz einfach Buchfalten. Wie der Name und die Bilder schon vermuten lassen, faltet man eben aus einfachen Büchern kleine oder große Kunstwerke. Durch Bianca erinnert, klickte ich mich also quer durch die YouTube-Welt und schaute mir ein Orimoto-Video nach dem anderen an. Gelandet bin ich irgendwann bei Petra, die die Orimoto-Vorlagen-Plattform Orime vorstellte (hier geht's zum Video). Nebenher faltete sie aus aus einem einfachen Taschenbuch ein Herz und ich dachte mir: Das will ich auch mal ausprobieren, das kann ja nicht so schwer sein! Ich habe mich dann also auf der Orime-Seite angemeldet, dort gibt es eine kostenlose und eine kostenpflichtige Programmversion. Die Kostenlose beinhaltet quasi die Basics und kleine Schriften kann man hier auch schon anfertigen. Was in der kostenfreien Version nicht geht: 

- die Größe des Buches einstellen
- festlegen, ab welcher Seite man mit dem Falten beginnen möchte
- spezifischere Daten zum Abmessen bestimmen 
- mehr als fünf Zeichen nutzen
Außerdem ist es in der freien Version nicht möglich, eine Vorlage für jene Bücher zu erstellen, die mehr als 450 Seiten haben. Überdies empfinde ich die Nutzungspreise der erweiterten Programmversion als viel zu teuer und für's einfache Ausprobieren reicht die Basic-Version dann doch vollkommen aus. Bianca hat sich an einem wunderschönen Schriftzug probiert, dafür hat sie eine Vorlage von Etsy genommen. Da ich aber weder geduldig, noch im Basteln außerordentlich talentiert bin, habe ich mich von diesem Vorhaben gleich mal verabschiedet. Ein wenig komplizierter sollte es dennoch sein, weshalb ich mich dann für die Silhouette "Herz im Herz" entschieden habe - das sah zumindest nicht allzu schwer aus. Tja, und welche Bücher verschandeln wir nun für dieses Projekt? Ich hatte euch ja bereits im Sommer von der Buchtelefonzelle Open Books berichtet, dort habe ich in den letzten Tagen sehr viele Bücher zwecks Umzug zur Adoption freigegeben und beschloss, mir für die Bastelaktion einfach von dort wieder zwei Bücher mit festem Einband mitzunehmen. Was außerdem noch nützlich sein könnte: 
Ein Lineal, ein Bleistift und ein Cutter-Messer. Und natürlich die Vorlage, die ihr von Orime zum Ausdrucken zur Verfügung gestellt bekommt. Mit dieser Vorlage könnt ihr dann Buchseite für Buchseite durch einfaches Anlegen ausmessen, wie ihr wie was wohin falten müsst. 
Das funktionierte auch anfangs recht einfach, nimmt aber sehr viel Zeit in Anspruch. Bei 450 Seiten schon etwa dreieinhalb Stunden mit einem einfachen Motiv, Bianca saß an ihrem Schriftzug gut zwei Tage (dafür sieht es aber auch wunderschön aus!). 
Hier seht ihr zwei Falt-Updates nach ca. einem guten Drittel des Buches und später nochmal nach der Hälfte. Bis hierhin war es wirklich nicht schwer, und dann kam das Herz im Herzen. Ich habe absolut keine Ahnung, wie das zu Falten ist und bin auch nicht durch das Anschauen von How To's schlauer geworden. Deshalb habe ich dann einfach zum Cutter-Messer gegriffen und dann Buchseite für Buchseite geschnitten, was natürlich nicht der Vorlage entsprach und wahrscheinlich auch mit Orimoto kaum noch etwas gemein hat. ABER für den ersten Versuch finde ich meinen Falt-Dummie jetzt gar nichtmal so schlecht: 
Allerdings waren die Buchseiten leider auch ein kleines Wagnis. Prinzipiell sind dünne Seiten zum Falten schon gut, denn sie sind weniger widerspenstig, allerdings sollten sie eben auch nicht zu dünn oder gar zu mitgenommen sein. Bei einem Buch aus dem Jahr 1949 ist das dann leider definitiv nicht mehr gewährleistet, weshalb die Seiten beim Falten einrissen, oder die Ränder beim Cutten stark unsauber wurden. Das solltet ihr dann unbedingt bedenken, falls ihr euch auch mal an Orimoto probieren möchtet. Mein persönliches Falt-Ziel ist nun herauszufinden, wie das mit den Buchstaben funktioniert, denn ich habe hier noch ein zweites, besseres Buch liegen und in den nächsten Wochen werden sich sicherlich auch nochmal ein paar Stunden erübrigen, wo ich hier seelenruhig falten kann, haha! 
Die Links zum Video und zur Vorlagen-Plattform habe ich euch bereits verlinkt. Bei der lieben Bianca lohnt es, nächste Woche mal auf ihrem Blog vorbeizuschauen, denn sie zeigt euch dann auch nochmal ihr Faltprojekt und möchte auch nochmal Faltvorlagen für Anfänger zur Verfügung stellen - hier geht's zu ihrem Blog! Außerdem berichtete die liebe Sarah vom Tintenblog bereits im Januar diesen Jahres über das lustige Buchfalten. Dort findet ihr dann auch noch einige Bilder sowie Buch- und Videotipps :-) 

Habt ihr euch bereits am Orimoto probiert? Oder seid ihr kleine Origami-Künstler und habt ein paar Tipps für mich und andere Interessierte? Schreibt es mir in die Kommentare! 

Habt noch einen wunderschönen Tag :-) 

Gemeinsam lesen #38: Ursula Poznanski - Layers

Hallöchen ihr Lieben! 
Neues Jahr, neue Challenges und Projekte - heute nehme ich schon zum 38. Mal (und auch auf Empfehlung der lieben Inka von Lebensleseliebelust, die das wirklich sehr sehr fleißig auf ihrem Blog verfolgt!) an der Gemeinsam lesen-Aktion teil.  Asaviels Bücher-Allerlei, die Schöpferin dieses Projekts, hat zwar aufgehört, aber Schlunzenbücher hat das Projekt quasi adoptiert und führen es nun weiter. 

Bei Gemeinsam lesen handelt es sich um einen Currently Reading-Beitrag, der sich aus vier Fragen zusammensetzt. Drei davon sind immer die gleichen, ergänzend dazu gibt es dann nochmal eine sich stets variierende Frage. Eine schöne Sache, um ein paar Gedanken zum jeweiligen Buch zu teilen, sich über Bücher auszutauschen und vor allem um andere Blogs kennenzulernen! 
Und nun zu den Fragen für diese Woche:



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade Layers von Ursula Poznanski und bin, weil es ein eBook ist, aktuell bei 3%. 

http://maaraavillosa.blogspot.de/2015/09/shopvorstellung-snapload-layers.html2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Sie steuerten auf einen teuren dunklen Lieferwagen zu, der am Rand des Parks abgestellt war."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!) 
Ich habe mein Leseziel für den September erreicht: endlich ist mein Currently Reading-SuB abgebaut! Habt ihr auch einen SuB vom SuB? Im August habe ich ein Buch nach dem anderen begonnen und einfach nicht beendet. Das hat auch meiner Reading Challenge nicht viel gebracht und ich kam buchtechnisch so gar nicht vorwärts, aber nun bin ich endlich wieder on track und kann sogar mal eines von meinen neueren Büchern lesen - wuhu! Die Meinungen zu Layers sind ja so durchwachsen und ich selbst bin ja auch noch nicht sehr weit vorangeschritten, aber ich hatte schon einige Bedenken, dieses Buch überhaupt zu beginnen. Der Knackpunkt bei all den (vor allem) negativen Kritiken scheint die Elerias-Trilogie zu sein, von der ja fast jeder ausnahmslos begeistert ist und womöglich etwas ähnliches von Layers erwartet hat. Andererseits habe ich von Ursula Poznanski bisher erst nur Erebos gelesen und das hat mir richtig gut gefallen.  Deshalb hoffe ich nun einfach mal, dass mir Layers ebenso gut wie Erebos gefällt und ich dann voller Spannung die Elerias-Trilogie beginnen kann und mich somit gar keins der Bücher enttäuscht. Die Grundthematik, die Ursula Poznanski im Buch allerdings anschneidet, bereitet mir dann aber doch Bauchschmerzen. Das war schon bei Bob, der Streuner so, ich kann mich nur schwer mit Obdachlosigkeit arrangieren. Ich empfinde das auch im wahren Leben als so traurig, wenn Menschen ihre Obdach verlieren. Ich bin da zu sehr Weichmuddi, was das angeht! Aber lasst uns lieber über schöneres reden: Du kannst noch bis morgen in den Lostopf für ein eBook-Exemplar von Layers hüpfen, dann können wir es ja vielleicht zusammen lesen? Um teilzunehmen musst du einfach nur auf den Banner rechts klicken :-)


4. Wonach entscheidet ihr, welches Buch ihr kauft?
Unterschiedlich: manchmal verliebe ich mich in ein Buchcover, manchmal lasse ich mich von Buchhypes verleiten, manchmal ist es einfach der Lieblingsautor, der etwas Neues veröffentlicht. Auch kommt es vor, dass ich eine gute Rezension gelesen habe oder das mir jemand ein Buch empfohlen hat, was mir eben von der Thematik her gefallen könnte. Also ich entscheide nicht spektakulär mit viel Tamtam oder befrage gar meine nichtexistente Glaskugel - auch mein Kaffeesatz gibt mir über meinen Buchkauf keinerlei Erkenntnis, sehr sehr langweilig, ich weiß ;-) 

Wie ist das bei euch? Was gibt euch den Anstoß, ein Buch zu kaufen? Und überdies: was liest Du gerade? Schreibt es mir in die Kommentare! 

Ich wünsche Euch einen wahnsinnig schönen Tag!

Ein paar Worte zu... Melissa Pimentel - Das Dating-Projekt

Einen wunderschönen Sonntag, ihr Lieben! 
Ich weiß gar nicht mehr, wo mir Das Dating-Projekt von Melissa Pimentel begegnet ist, aber ich fand das Cover so witzig ansprechend und danke dem Manhattan-Verlag für das Zusenden dieses Rezensionsexemplars. Ich lese nicht sehr häufig Chick-Lit-Romane, aber nachdem die letzten Wochen und Monate sehr dystopie-lastig waren, und ich ein Buch nach dem anderen begonnen habe und mir keins so richtig zugesagt hat, war dieser zynisch-lustige Roman wirklich gold wert und eine erfrischende Abwechslung. Aber zunächst...
Fünfzig Wege, einen Lover zu finden.
Eine junge Amerikanerin ist in London auf der Suche – nicht nach dem großen Glück, sondern einfach nur nach Spaß und Sex. Laurens Erfolg hält sich in Grenzen, bis sie auf die Idee kommt, diverse Dating-Ratgeber auf ihre Brauchbarkeit zu testen. Von »Die Kunst, den Mann fürs Leben zu finden« über »Die Kunst der Verführung« aus dem Jahr 1928 bis zum »Handbuch der feinen Sitte für heranwachsende Töchter« von 1897. Kein Wunder, dass sie damit die Männerwelt in heillose Verwirrung stürzt. Schließlich ändert sie ständig ihr Verhalten: einmal demütig und still, dann wieder kokett flirtend oder schamlos direkt. Jeden Monat probiert Lauren nun die Ratschläge eines dieser Werke aus, und hält das Resultat in einem roten Notizbuch fest. Dass sie trotz aller klugen Ratschläge am Ende ihr Herz an den Richtigen verliert, grenzt an ein Wunder …
Diese typischen Frauenromane muss ich nicht unbedingt jeden Tag haben, aber ab und an und mit dem richtigen Chick-Lit-Buch ist es doch eine willkommende und unterhaltsame Alternative. Außerdem bin ich ein riesengroßer SATC- und Bridget Jones-Fan, wer also auch hierfür etwas übrig hat, dem wird auch Das Dating-Projekt zusagen, denn neben sehr viel Sarkasmus und schrägen Männer-Begegnungen, kommt natürlich auch der Liebesaspekt nicht zu kurz. 

Lauren ist dabei eine äußerst sympathische Figur, die eigentlich in einer relativ stabilen On-Off-Beziehung steckt, doch als Adrian kalte Füße bei gebratenen Spiegeleiern bekommt (ich sagte ja, dass es schräg wird!), wirft Lauren das Handtuch und gibt sich einer wissenschaftlichen (so sagt sie) Untersuchung hin: akribisches Männer-Dating, aber nicht etwa um den Richtigen zu finden. Dabei wälzt sie Liebesratgeber eines ganzen Jahrhunderts. Letztere sind übrigens keine ausgedachten Werke, diese Bücher gibt und gab es tatsächlich, was die ganze Geschichte nochmal interessanter macht, denn natürlich waren sowohl die weiblichen als auch männlichen Ansichten über Liebe und Sex in den einzelnen Dekaden äußerst unterschiedlich. Dabei nimmt Lauren sich, und das macht die Geschichte wahrscheinlich auch so amüsant, selbst nicht so ernst.

Allerdings unterscheiden sich nicht nur die Dating-Ratgeber stark voneinander, auch die Männer, auf die Lauren in dieser Zeit trifft, könnten verschiedener nicht sein. Und diese Macken, die die Kerle erst haben! Gepaart mit Laurens Sarkasmus war das für mich wirklich ein Lesefest, und ich habe sehr sehr viel lachen müssen, weil fast jede Situation nicht skurriler hätte sein können. Sollte sich jemand dieses Buch zulegen, dann denkt bitte an mich, wenn ihr bei der Szene mit dem Haifischfleisch-Trockner seid, ich habe Tränen gelacht! 

Überdies existieren nicht nur die Dating-Ratgeber, die Lauren zu Rate zieht, tatsächlich, auch das Dating-Projekt an sich hat so oder so ähnlich stattgefunden. Bevor Melissa Pimentel sich dazu entschied, dieses Buch zu schreiben, hat sie verschiedene Dating-Theorien gelesen und ausgetestet. Was dabei heraus kam, könnt ihr nun in Das Dating-Projekt nachlesen. Leider war das Ende dann doch sehr vorhersehbar, was ich auch ein wenig schade finde, aber nun gut. Wie immer: ich kann eben nicht alles haben. 
Ansonsten gefällt mir auch die Aufmachung des Buches sehr. Nicht nur das Cover ist sehr ansprechend,  als kleines "Goodie" gibt es in der Broschur selbst zusätzlich noch Cocktail-Rezepte - auch wenn Alkohol an sich jetzt keine übergeordnete Rolle im Roman selbst spielt, spielen die Cocktailnamen aber auf Situationen und Personen in der Geschichte an. 

Insgesamt hat mir Das Dating-Projekt von Melissa Pimentel ausgesprochen gut gefallen. Die Story ist kurzweilig, aber sehr amüsant. Lacher sind hier vorprogrammiert, wenn man generell mit trockenem Humor gut kann und nach etwas Abwechslung im Buchregal sucht. Auch wenn Frauenromane sich eher außerhalb meiner comfort zone befinden, habe ich mich mit diesem Buch sehr sehr wohl gefühlt. Dafür gab es vier von fünf Sternen
Hier findet ihr das Buch auch nochmal auf der Verlagsseite und hier kommt ihr auch noch zu einem sympathischen Interview mit Melissa Pimentel selbst. Penguin Books hat übrigens auch ein Interview auf YouTube hochgeladen. Ihre offizielle Website findet ihr hier. Das Buch könnt ihr auch hier kaufen und das eBook bekommt ihr auch bei snapload


Ich wünsche euch noch einen entspannten Sonntag, kommt gut in die neue Woche und nicht vergessen: noch bis ein einschließlich Mittwoch kannst du Layers von Ursula Poznanski als eBook-Exemplar gewinnen (einfach hier klicken!). 

P.S. Momentan bastel ich wieder ein wenig an der Rezensionsmaske herum. Gefallen euch die Lieblinks in Listenform lieber, oder soll die Textform beibehalten werden? Oder lieber eine ganz andere Struktur?

Ein paar Worte zu... Max Bentow - Das Dornenkind (Ein Fall für Nils Trojan #5)

Einen wunderschönen guten Tag, ihr Lieben! 
Im Juli habe ich voller Vorfreude entdeckt, dass Max Bentow auch diesen Spätsommer wieder einen neuen Psychothriller rund um den Ermittler Nils Trojan herausbringt. Als "Fan" der ersten Stunde (ich habe sie alle gelesen, jeden Sommer!) musste natürlich auch der fünfte Fall hier einziehen und der Goldmann-Verlag war sogar so nett und hat mir Das Dornenkind als Rezensionsexemplar gestellt - nochmals vielen lieben Dank an dieser Stelle dafür! Und es gibt noch eine Besonderheit: Nach vier Fällen nimmt Max Bentow erstmals Bezug auf einen vorherigen Fall, sodass man die Bände meiner Meinung nach nicht mehr länger unabhängig voneinander lesen kann. Die gute Nachricht: Die Thriller-Reihe um Nils Trojan ist lesenswert bis zur letzten Seite, von daher kann ich euch die Reihe uneingeschränkt und ganz unbekümmert empfehlen. Um diejenigen, die noch gar nichts beziehungsweise, noch nicht Der Federmann von Bentow gelesen haben, nicht ausversehen zu spoilern, würde ich mich nun mit diesem Buchreihe-Tipp von euch verabschieden, denn selbst der Klappentext verrät schon zu viel :-)
Der Fund von drei Todesopfern, in deren Haut geheimnisvolle Botschaften geritzt wurden, stellt die Berliner Kriminalpolizei vor ein Rätsel. Während der Ermittlungen wird Trojans schlimmster Albtraum wahr: Er bekommt den Anruf einer Frau, die behauptet, die Tochter des „Federmannes“ zu sein. Der infame Serienmörder war dem Ermittler vor vier Jahren schwerst verletzt entwischt. Zu seinem Entsetzen schwört sie, dass ihr Vater am Leben ist. Trojan merkt schnell, dass er in einen fatalen Sog geraten ist. Denn der „Federmann“ wird nicht eher ruhen, bis er ihn vernichtet hat.

Bereits zu Das Hexenmädchen (Ein Fall für Nils Trojan #4) schrieb ich letztes Jahr, dass Max Bentow's Thriller mich auch bei spätsommerlich warmen Temperaturen zum Frösteln bringen - immer! Auch bei Das Dornenkind hat Bentow wieder den nötigen Gruselfaktor geschaffen, nicht zuletzt durch das Auferstehen des Federmanns. Und auch hier wieder dieselben Pluspunkte wie immer: ich war wieder sofort im Geschehen drinn! Max Bentow hat eben einen unverwechselbaren Schreibstil, den man meiner Meinung nach sofort wieder erkennt und der es einem nicht erschwert, sich mit seiner Geschichte zu arrangieren. 

Was mir in diesem fünften Band besonders aufgefallen ist und was mir persönlich auch sehr gefallen hat, war das Kino-Feeling. Im Buch selbst geht es unter anderem auch um eine Verfolgungsjagd quer durch Berlin und mein Puls war beim Lesen schon leicht erhöht - dass die Seiten nur so dahin fliegen, habe ich ebenfalls nicht bemerkt. Da werden Perspektiven wild gewechselt, Flüche ausgetauscht, der Angstschweiß fließt und man hält diese Spannung selbst kaum aus. Tolle Wortbilder, eben wie im Kino! 

Auch der Ermittler Nils Trojan als Hauptakteur vollzieht im fünften Buch erstmals eine starke Charakterveränderung und handelt zunehmend egozentrisch. Etwas, was ich so nicht erwartet hätte. Er zieht einfach sein Ding durch, ohne Rücksprache mit irgendwem zu halten und gibt sich vollends dem Rachegedanken hin. Damit entfernt er sich auch deutlich von seiner Freundin/Psychotherapeutin Jana. Die spielte ja bisher auch immer eine starke Nebenrolle, mir kam es im fünften Buch allerdings so vor, als wäre sie für Nils nur noch ein Zahnrad von vielen. Ich empfinde diese Entwicklung aber gar nicht mal als falsch, denn tatsächlich macht es die Geschichte um Nils Trojan sehr viel interessanter und es kann ja nicht ewig so weiter gehen wie bisher, also müssen auch privat Veränderungen her. Trojan ist nunmal ein gebranntes Kind, was sich die ganze Zeit dagegen wehrt in den Brunnen zu fallen und vielleicht fällt er ja jetzt?!

Was mich nun zu dem Punkt bringt, den Federmann wieder auferstehen zu lassen. Ich habe ja ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass Max Bentow diesen Schachzug tätigen würde. Für mich war Der Federmann längst vergessen - aber es fiel mir auch nicht besonders schwer, mich wieder auf diese Geschichte einzulassen. Denn gleichzeitig kommt ja auch eine neue Person ins Spiel, die behauptet, die Tochter des Federmanns zu sein, was den Fall an sich nochmal neu aufrollt und neue Perspektiven einbringt. Aber vor allem zeigt sich hierdurch erst, welche dunklen Seiten Nils Trojan tatsächlich verbirgt und all die Jahre zuvor versucht hat zu verstecken. Überdies hat sich Max Bentow das Ende ja sehr, sehr, sehr... offen gehalten, weshalb ich das sechste Buch schon jetzt herbeisehne - ich muss unbedingt wissen, wie es weiter geht!

Auch mit Das Dornenkind (Ein Fall für Nils Trojan #5) ist Max Bentow wieder ein spannender und nervenaufreibender Psychothriller gelungen, der einen alten Fall aufrollt, um eine ganz neue Seite des Ermittlers Nils Trojan zutage zu fördern. Der besondere Thrill und starke Charakterentwicklungen halten sich hier diesmal besonders die Waage - und auch wenn es sich um einen altbekannten Fall als auch Ermittler handelt, ist es Bentow gelungen, neue hochspannende Wege einzuschlagen, die man als Leser so sicher nicht erwartet hat, die aber nach mehr lechzen lassen. Fünf von fünf Sternen dafür!

 
Das fünfte Buch von Max Bentow wurde übrigens nicht mehr im Page&Turner-Verlag veröffentlicht, sondern bei Goldmann (wobei P&T zu Goldmann gehört). Auch alle vorherigen Bücher werden in Neuauflagen von Goldmann übernommen. Dies ist insofern doof, als dass sich das Buchformat geändert hat und die Goldmann-Bücher ein Stückchen kleiner sind, als die von P&T. Aber wenigstens wurde der used-Look der Bücher nicht geändert und letztlich macht es der spannende Inhalt dann ja doch wieder wett ;-) 

Ich wünsche euch einen wunderbaren Start ins Wochenende und nicht vergessen: noch bis Mittwoch könnt ihr Layers von Ursula Poznanski als eBook-Exemplar gewinnen - schaut da mal vorbei (klicke hier!). 

Gemeinsam lesen #37: Marie Lu - Legend #3

Hallöchen ihr Lieben! 
Neues Jahr, neue Challenges und Projekte - heute nehme ich schon zum 37. Mal (und auch auf Empfehlung der lieben Inka von Lebensleseliebelust, die das wirklich sehr sehr fleißig auf ihrem Blog verfolgt!) an der Gemeinsam lesen-Aktion teil.  Asaviels Bücher-Allerlei, die Schöpferin dieses Projekts, hat zwar aufgehört, aber Schlunzenbücher hat das Projekt quasi adoptiert und führen es nun weiter. 

Bei Gemeinsam lesen handelt es sich um einen Currently Reading-Beitrag, der sich aus vier Fragen zusammensetzt. Drei davon sind immer die gleichen, ergänzend dazu gibt es dann nochmal eine sich stets variierende Frage. Eine schöne Sache, um ein paar Gedanken zum jeweiligen Buch zu teilen, sich über Bücher auszutauschen und vor allem um andere Blogs kennenzulernen! 
Und nun zu den Fragen für diese Woche:



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade Marie Lu's Legend - Berstende Sterne, der dritte und letzte Band der Legend-Reihe und bin aktuell, weil es ein eBook ist, bei rund 50%. Außerdem höre ich parallel dazu erneut ein Hörbuch, nämlich Mhairi McFarlane's Wir in drei Worten, wieder gelesen von Britta Steffenhagen. Da bin ich allerdings schon bei Kapitel 31, statt 17. 

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Legend #3:"'Nette Aussicht', bemerke ich."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!) 
Am Wochenende brach wieder eine mittelschwere Lesekrise über mich ein, technikverschuldet. Am Freitag habe ich ganz spontan an einer weiteren Lesenacht teilgenommen, da habe ich dann auch Max Bentow's Das Dornenkind in einem Zug durchgesuchtet - eine erfolgreiche Lesenacht also! Allerdings wusste ich dann nicht, was ich mir als nächstes vornehmen soll. Ich schaute mir dann mein Currently Reading-Status auf goodreads an und beschloss, dass dieser Stapel nun wirklich mal abgearbeitet werden müsse, beginnend mit Legend - Berstende Sterne. Denn daran lese ich schon gut ein dreiviertel Jahr und ich hatte in diesem Moment dann auch wirklich den Elan, das Buch zu beenden und in der Onleihe war es auch verfügbar. Aber wie das dann mit Technik so ist, alles streikt. Ich habe keine Ahnung, was das Problem war, aber seitdem die Onleihe ihre App umfunktioniert hat, streikt da gerne mal ein eBook und gibt an, fehlerhaft zu sein. Der Spruch "Ich habe Bücher!" hat in diesem Moment wirklich gut gepasst, denn ich habe dann wie eine Wahnsinnige so oft versucht dieses eBook zu öffnen, Apps deinstalliert um sie neu zu installieren, und geflucht ohne Ende, bis sich gestern Mittag dann Legend - Berstende Sterne einfach öffnen ließ, als wäre nie etwas gewesen. Ein wunderbares Gefühl, wenn man wieder alle Lesemöglichkeiten offen hat, sage ich euch! 
http://maaraavillosa.blogspot.de/2015/09/shopvorstellung-snapload-layers.html

Weil mir Vielleicht mag ich dich morgen von Mhairi McFarlane als Hörbuch gut gefallen hat, höre ich nun Wir in drei Worten direkt hinterher. Das gefällt mir sogar noch ein bisschen besser als Vielleicht mag..., auch wenn sich das Grundgerüst der beiden Geschichten stark ähnelt, aber Frau Steffenhagen hat so eine schöne Zuhörstimme. Und für den Abwasch- und Badputz-Blues, oder bei langen Wartezeiten (in den letzten Tagen musste ich unglaublich viel warten) muss mir auch nicht hochtrabend komplex vorgelesen werden.

4. Hast du schon mal selbst über das Schreiben von Büchern nachgedacht?
Gegenfrage: Welcher Buchjunkie hat denn noch nicht darüber nachgedacht, mal so einen richtig schön blutrünstigen Thriller zu schreiben oder ein tiefbewegendes Jugendbuch (nun wisst ihr auch, was ich am ehesten schreiben würde)? Also ich kenne da niemanden und kann mich selbst auch nicht ausschließen. Aber kommt Zeit, kommt Rat. Kerstin Gier hat ihr erstes Buch mit 29 veröffentlicht, von daher liege ich für mein Vorhaben noch richtig gut in der Zeit, haha.

Wie ist das bei euch? Schreibt ihr vielleicht sogar schon an einem Buch? Und überdies: was liest Du gerade? Schreibt es mir in die Kommentare! 

Ich wünsche Euch einen wahnsinnig schönen Tag und nicht vergessen: bei mir kannst du gerade eins von vier eBook-Exemplaren zu Ursula Poznanski's Layers gewinnen! Um teilzunehmen musst du einfach nur auf den Banner links klicken :-) 

Shopvorstellung "snapload" & "Layers"-Verlosung! [beendet]


Einen wunderschönen Sonntag, ihr Lieben! 
Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber ich für meinen Teil bin schon ein kleiner Fan von eBooks und auch in meinem Bekanntenkreis gibt es die ein oder andere Person mit einem eBook-Reader. Bücher sind heutzutage eine gängige Geschenkidee, aber wie sieht das eigentlich mit eBooks aus? Möglichkeiten gibt es auch hier, allerdings empfinde ich Geschenkgutscheine mit einem wählbaren Betrag zwischen zehn bis Unendlich Euro mehr als unpersönlich. "Hier bitteschön, du kannst dir dann ja einfach selbst dein Buch aussuchen!" Wenn ich doch aber weiß, dass die Person ein bestimmtes Buch auf dem Wunschzettel stehen hat, wieso sollte ich mich nicht bemühen eben genau dieses auch zu verschenken? Bei physischen Büchern ist das ja auch relativ unproblematisch ... und bei eBooks? Das hat sich auch das Startup-Unternehmen snapload (hier geht es zur Facebook-Seite) gedacht, welches Geschenkkarten für eBooks und digitale Hörbücher produziert, die sogenannten Snapcards
©snapload
Diese könnt ihr zum Beispiel im Einzelhandel wie bei Kaufhof, Müller Drogerie oder der Deutschen Post erwerben. Das besondere an diesen digitalen Geschenkgutscheinen ist nun, dass man damit nicht nur Wertguthaben, sondern vor allem auch einen bestimmten Titel an seine Freunde, Familie oder Kollegen verschenken kann. Ihr könnt euch aber auch einige Wege ersparen und ganz schnell und einfach einen Geschenkgutschein über die snapload-Website erwerben und selbst ausdrucken. Das ist vor allem dann sehr praktisch, wenn Omi's Geburtstag schon morgen ist, die Geschäfte selbst aber längst geschlossen haben. Es geht aber auch vollkommen digital, denn snapload bietet überdies die Möglichkeit, einen Geschenkgutschein auch per Mail zu verschicken. Natürlich kannst du dich auch selbst beschenken, bei einer Auswahl von über 100.000 eBooks und Hörbüchern findest du ganz sicher auch etwas für dich, denn auch alle gängigen Verlage sind bei snapload vertreten! Hier könnt hier es gleich selbst einmal ausprobieren:

http://www.snapload.de/order_items/new?p=55ba2aa03ca3962114000028

Statt Klar ist es Liebe von Sandy Hall könnt ihr natürlich auch jedes andere verfügbare eBook oder Hörbuch verschenken! Das Angebot ist wirklich riesig, selbst Indie-Autoren wie Laura Newman findet man hier und was mir persönlich auch positiv ins Auge fällt, ist die Möglichkeit mobi.-Dateien zu laden - falls du, Mutti, Vati oder Omi also einen kindle-eReader nutzen, werdet ihr bei snapload zumindest nicht vollkommen ausgeschlossen. Das Verschenken ist übrigens ganz simpel und das Beschenkt werden sowieso. Ich durfte den Vorgang selbst mit dem eBook Layers von Ursula Poznanski austesten und zeige euch mal, wie schnell und simpel der Download ablief: 
Wenn ihr einen Geschenkgutschein per Mail verschickt, könnt ihr diesen noch mit Gutscheinmotiven aufhübschen. Richtig fetzig wäre es, wenn snapload in naher Zukunft die Möglichkeit bereit hält, selbst solche Motive zu designen (zum Beispiel mit eigenen Fotos), das macht es dann noch etwas persönlicher - aber was nicht ist, kann ja noch werden ;-) In der Geschenk-Mail ist dann auch der Code für das eBook/Hörbuch dabei. Ich habe die Website von snapload einfach über das Tolino Tab geöffnet. Wie beim Tolino- oder Kindle-Store auch, müsst ihr bei snapload ein Kundenkonto hinterlegen, was euch später zu eigenen Käufen berechtigt und womit ihr, egal von welchem Endgerät, immer Zugriff auf eure Dateien habt. Die Anmeldung war ein Klacks, es braucht nur eine gültige Emailadresse sowie ein Passwort - nervige Werbe-Mails bekommt ihr nicht. Tja, und dann habt ihr auch schon Zugriff auf euren Medienkorb. Layers wurde dann gleich heruntergeladen und mit meiner gängigen Lese-App geöffnet. Zeitaufwand insgesamt? Nichtmal zwei Minuten! Dem Slogan Das perfekte Geschenk – einfach, schnell, persönlich, jederzeit und überall wird snapload also in jedem Fall gerecht. Ich jedenfalls werde in zukünftigen Verlosungen nicht mehr in die Verlegenheit kommen, nicht zu wissen, wie ich euch mit einem eBook beschenken kann und auch für kommende Rezensionen wird snapload eine nette Download-Alternative zu anderen Anbietern sein. Übrigens wird snapload ist auch wieder auf der Frankfurter Buchmesse mit einem eigenen Stand vertreten, wenn ihr euch also nochmal ein Bild von den Snapkarten und zum Unternehmen selbst machen wollt, schaut unbedingt mal in Halle 3.0, Stand-Nr. F6 vorbei! 

Und weil snapload sich nicht lumpen lässt und ich euch auch beschenken möchte, gibt es an dieser Stelle nun auch etwas zu gewinnen: 
Gleich vier von euch können jeweils ein eBook-Exemplar von Ursula Poznanski's neuem Bestseller Layers gewinnen (Warenwert 12,99€) und dabei macht es keinen Unterschied, ob ihr ein ePub'ler oder kind'ler seid!
Layers – die Wahrheit ist vielschichtig.
Seit Dorian von zu Hause abgehauen ist, schlägt er sich auf der Straße durch – und das eigentlich recht gut. Als er jedoch eines Morgens neben einem toten Obdachlosen aufwacht, der offensichtlich ermordet wurde, gerät Dorian in Panik, weil er sich an nichts erinnert: Hat er selbst etwas mit der Tat zu tun?
In dieser Situation bietet ihm ein Fremder unverhofft Hilfe an und Dorian ergreift die Gelegenheit beim Schopf – denn das ist seine Chance, sich vor der Polizei zu verstecken. Der Unbekannte engagiert sich für Jugendliche in Not und bringt Dorian in eine Villa, wo er neue Kleidung, Essen und sogar Schulunterricht erhält.
Doch umsonst ist nichts im Leben, das erfährt Dorian recht schnell. Die Gegenleistung, die von ihm erwartet wird, besteht im Verteilen geheimnisvoller Werbegeschenke – sehr aufwendig versiegelt. Und als Dorian ein solches Geschenk nach einem unerwarteten Zwischenfall behält, wird er von diesem Zeitpunkt an gnadenlos gejagt.

Teilnahmebedingungen:
  • Hinterlasst unter diesem Post einen Kommentar (das geht auch anonym ;-)) mit einer gültigen Emailadresse (denn ohne Emailadresse kann ich euch bei einem möglichen Gewinn keinen Gutscheincode zukommen lassen) und die Antwort auf die Frage: Welches eBook würdest du aktuell an wen verschenken und warum? 
  • Bei diesen eBook-Freilink-Gewinnen handelt es sich sowohl um epub- als auch mobi-Dateien. Beide Nutzer können also am Gewinnspiel teilnehmen! 
  • Wenn ihr teilnehmen wollt, allerdings noch keine 18 Jahre alt seid, braucht ihr bei einem möglichen Gewinn unbedingt die Einverständniserklärung eurer Eltern!
  • Du musst kein Leser meines Blogs sein, aber treues Leser-Dasein oder gar ein wenig Werbung wird mit einem Doppellos belohnt! Gib also einfach im Kommentar an, über welche Plattform du mir folgst, beziehungsweise über welche Plattform du Werbung gemacht hast (eine genügt!).
  • Die Verlosung läuft bis nächste Woche Mittwoch, den 30. September 2015, bis 23.59Uhr. Dann wird die Kommentarfunktion ausgeschaltet und die Gewinner via Zufallsgenerator ausgelost. Die Gewinner werde ich dann am Donnerstag, den 1. Oktober 2015, hier auf dem Blog bekannt geben und natürlich auch per Email kontaktieren! (mit Abschicken des Kommentars erklärst Du dich also damit einverstanden, dass ich deinen Vornamen hier auf dem Blog veröffentliche. Alle anderen persönlichen Daten werden selbstverständlich nach Beendigung des Gewinnspiels gelöscht!).
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich!
  • Teilnehmen dürfen, da es sich ja diesmal um einen eBook-Gewinn handelt, alle!  

Ich bedanke mich hiermit recht herzlich bei dem Unternehmen 
www.snapload.de
für diese Kooperation und das Bereitstellen der Gewinne. 

Wir hoffen, wir können euch mit dem Gewinnspiel ein wenig die Herbsttage versüßen und wünschen euch einen wunderbaren Sonntag und einen guten Start in die Woche :-) 
*Kooperationen mit Unternehmen dieser Art erfolgen auf freiwilliger Basis und haben keinen Einfluss auf meine Meinung und Ansichten.

Ein paar Worte zu... Mhairi McFarlane/Britta Steffenhagen - Vielleicht mag ich dich morgen (Hörbuch)

Hörbuch-Cover © Argon Hörbuch-Verlag
Einen wunderschönen guten Tag, ihr Lieben! 
Heute habe ich wieder ein paar Worte für euch, diesmal sogar mit einer kleinen Premiere, denn ich rezensiere erstmals ein Hörbuch. Momentan kämpfe ich immer mal wieder mit kleinen Leseflauten und dachte mir, dass Hörbücher eine gute Alternative zum eigentlichen Lesen wären - um nicht ganz aus dem Buchnest zu fallen, quasi. Vielleicht mag ich dich morgen von Mhairi McFarlane hat da einen unterhaltsamen Start geliefert, nicht zu seicht, aber auch nicht zu schwer. Zunächst aber...
Anna Alessi ist Historikerin, liebt ihren Job und hat sich mit ihren ewig unordentlichen Haaren und ihrem manchmal vorlauten Mundwerk abgefunden. Ein Mann für die romantischen Momente des Lebens wäre schon nett – aber ihr geht’s gut, viel besser als sie jemals gehofft hätte. Denn als Jugendliche war sie dick und eigenbrötlerisch, ein beliebtes Zielobjekt für organisiertes Mobbing. Ausgerechnet ihr heimlicher Schwarm James Fraser trieb dies gekonnt auf die Spitze und stellte sie in seinem ärgsten Coup vor der gesamten Schule bloß. Als sie ihm 16 Jahre später bei einem Klassentreffen wieder begegnet, erkennt er sie nicht – so sehr hat sie sich äußerlich verändert. Doch auch Anna erkennt James kaum wieder. Er ist höflich. Reif. Sogar lustig. Können Menschen sich wirklich so verändern?

Ich gebe zu, mir fällt es sehr schwer mir vorlesen zu lassen. Damit ich nicht bei einem Hörbuch einschlafe, braucht es einen charismatischen Sprecher, beziehungsweise eine charismatische Sprecherin. Wem es ebenso geht: Britta Steffenhagen hat es mir sehr einfach gemacht, nicht einzuschlafen, denn ihre Stimme ist tatsächlich sehr charismatisch und vor allem rauchig. Und gerade das passte meiner Meinung nach ganz hervorragend zu der Protagonistin Anna. Eine seichte Mäusschenstimme wäre hier wirklich Fehl am Platz gewesen, denn Anna ist ohne Frage nicht auf den Mund gefallen. Aber auch alle anderen Rollen wurden authentisch gesprochen.

Dieser Aspekt hat mir wiederum den Einstieg in die Geschichte selbst ungemein erleichtert. Anna, die einerseits sehr präzise in ihrer wissenschaftlichen Arbeit als Historikerin ist und andererseits im Privatleben eine kleine Chaotin, wird zum Klassentreffen ihrer ehemaligen Schule eingeladen. Auf Anraten ihrer besten Freunde (die übrigens besonders zynisch drauf sind - das gefällt!) soll Anna unbedingt zu diesem Klassentreffen gehen, um eben zu zeigen, dass sie nicht mehr das schüchterne, dicke Mädchen ist. Zwar war allen durchaus bewusst, dass Anna dort auf ihren ehemaligen Schwarm James trifft, aber dass er sie nicht erkennt und Anna auch später durch ein neues Museumsprojekt (das war für mich als eine, die Geschichte studiert hat, auch sehr interessant) mit ihm zusammen arbeiten muss, das ahnt keiner. Probleme sind da natürlich vorprogrammiert. 

Das liest sich insgesamt wieder wie dieser eine typische Liebesromane oder gar Teeniefilm, vielleicht ist es auch ein wenig so. Der Plot ist nicht unbedingt neu, Anna repräsentiert aber keinesfalls das typische Dummchen. Sie ist smart, sarkastisch, laut und intelligent - außerdem hat sie das gewisse Extra an Farbe! Soll heißen, sie ist alles andere als farblos. Aber auch James hat schon so einiges durch und präsentiert sich als interessanter Charakter mit Ecken und Kanten. Aber selbst wenn der Plot eher 08/15 war, das Ende für mich ebenfalls vorhersehbar, machen alle Interaktionen zwischen Anfang und Ende, die coolen, teils anzüglichen Gespräche und die Biografien der einzelnen Figuren Vielleicht mag ich dich morgen zu einer hörens- wie ebenso lesenswerten Geschichte, die in vielen Punkten doch ausgefallen ist. Die Ideen sind nicht aus der Luft gegriffen, ein Hineinversetzen fiel mir persönlich zumindest sehr leicht und ich habe an der ein oder anderen Stelle wirklich schmunzeln müssen, oder aber mich mit den Figuren zusammen geärgert.

Was mir aber definitiv gen Ende gefehlt hat, waren die Emotionen. Ich hatte schon erwartet, dass die Konflikte insoweit hochkochen, dass bei mir zumindest ein kleines bisschen das Fass überläuft und Taschentuchalarm ausgelöst werden kann - dem war aber leider gar nicht so. Aber wie das eben mit Erwartungen so ist, manchmal werden sie sogar übertroffen, manchmal eben nicht. 

Trotzdem war Vielleicht mag ich dich morgen in vielerlei Hinsicht ein nettes und authentisches Hörvergnügen und ist meiner Meinung nach nicht nur auf die Sommerlektüre zu beschränken. Der Emotionstrubel blieb leider aus, gute Unterhaltung gab es aber trotzdem und scharfe Zungen sind bei mir immer gern gesehen. Dafür gab es 3,5 Sterne und Britta Steffenhagen spricht so gut, dass ich gerade Wir in drei Worten, ebenfalls geschrieben von Mhairi McFarlane, höre. 

Weitere interessante Links: 

Ich wünsche euch einen guten Start ins Wochenende und habe noch einen kleinen, aber feinen Hinweis für euch: Am Sonntag lohnt sich das vorbeischauen auf meinem Blog besonders, denn dann geht ein nettes Gewinnspiel für alle eBook- und Ursula Poznanski-Fans online - seid gespannt und macht es hübsch! 

Gemeinsam lesen #36: Sarah J. Maas - Throne Of Glass - Die Erwählte (#1)

Hallöchen ihr Lieben! 
Neues Jahr, neue Challenges und Projekte - heute nehme ich schon zum 36. Mal (und auch auf Empfehlung der lieben Inka von Lebensleseliebelust, die das wirklich sehr sehr fleißig auf ihrem Blog verfolgt!) an der Gemeinsam lesen-Aktion teil.  Asaviels Bücher-Allerlei, die Schöpferin dieses Projekts, hat zwar aufgehört, aber Schlunzenbücher hat das Projekt quasi adoptiert und führen es nun weiter. 

Bei Gemeinsam lesen handelt es sich um einen Currently Reading-Beitrag, der sich aus vier Fragen zusammensetzt. Drei davon sind immer die gleichen, ergänzend dazu gibt es dann nochmal eine sich stets variierende Frage. Eine schöne Sache, um ein paar Gedanken zum jeweiligen Buch zu teilen, sich über Bücher auszutauschen und vor allem um andere Blogs kennenzulernen! 

Und nun zu den Fragen für diese Woche:




1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade Sarah J. Maas Throne of Glass - Die Erwählte (#1) und bin aktuell bei 62 von 480 Seiten. Darum geht's: 
Celaena Sardothien ist jung, schön und zum Tode verurteilt. Doch dann taucht Chaol Westfall, Captain der Leibgarde, auf und bietet ihr eine einzige Chance zum Überleben. Kronprinz Dorian hat sie dazu ausersehen, einen tödlichen Wettkampf zu bestreiten: Wenn es ihr gelingt, für ihn 23 kampferprobte Männer zu besiegen, wird sie ihre Freiheit wiedererlangen. Beim gemeinsamen Training mit Captain Westfall findet sie immer mehr Gefallen an dem jungen, geheimnisvollen Mann. Und auch der Kronprinz lässt sie nicht kalt. Zeit, über ihre Gefühle nachzudenken, bleibt ihr allerdings nicht. Denn etwas abgrundtief Böses lauert im Dunkeln des Schlosses - und es ist da, um zu töten.
 (via dtv)
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Der Kronprinz von Ardalan starrte seinen Vater unverwandt an und wartete, dass er etwas sagte."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!) 
Ich versuche es mal wieder mit einem äußerst gehypten Buch und muss mich nach all der romanreichen Lektüre erstmal wieder an fantasylastiges gewöhnen. Fällt euch dieser Genrewechsel manchmal auch so schwer? Ansonsten lässt es sich aber ganz gut lesen, nur Celaena ist mir ja schon eher unsympathisch. Sie sitzt auf einem ganz schön hohem Ross, die Gute. Mal schauen, wie sich das noch entwickelt! 

4. Bist du ein Goodie-Sammler? Wenn du Lesezeichen, Visitenkarten, Leseproben oder andere Goodies bekommst, was machst du damit? Findest du Goodies generell sinnvoll oder lästig?
Auf Lesungen und Buchmessen finde ich Goodies total cool! Lesezeichen kann man doch irgendwie immer gebrauchen, vor allem weil ich meine Lesezeichen ständig verlege oder gar verliere. Leseproben nehme ich eher zu dem Zweck mit, um sie bei eigenen Verlosungen wiederum noch mit ins Gewinnerpäckchen zu packen, einfach nur so. Visitenkarten finde ich auch gar nicht so übel, wobei ich mittlerweile denke, dass Visitenkarten als Lesezeichen sehr viel sinnvoller sind, zumindest als Buchblogger. Ich überlege daher ernsthaft, ob ich solche nicht für die nächste Leipziger Buchmesse in Druck geben werde. 
Ansonsten hat Kerstin Gier vor zwei Jahren bei ihrer Lesung im Erfurter Ratsgymnasium süße kleine Schlüssel verteilt, ganz in Anlehnung zu ihrer Silber-Trilogie und Laura Newman hat in diesem Jahr auf der Leipziger Buchmesse ganze Goodie-Bags zu ihrer Nachtsonne-Trilogie unter die Leute gebracht, mit Buttons, Aufklebern, Magneten, Schlumper, Schlüsselanhänger... Bei der Erfurter Lesung von Sebastian Fitzek im letzten Jahr gab es noch ein witziges Bord-Programm in Anlehnung seines Buches Passagier 23. Ihr lest es schon, ich könnte ewig weiter erzählen, Fakt ist: Ich finde Goodies super! Sie haben für mich einen besonderen ideellen Wert und ich freue mich einfach, wenn ich Monate später an meinem Postkartenhalter zufällig wieder darauf stoße und mich daran erinnere, wie cool dieser Tag oder diese eine Lesung war. 

Wie ist das bei euch? Was haltet ihr von Goodies? Und überdies: was liest Du gerade so? Schreibt es mir in die Kommentare! 

Ich wünsche Euch einen wahnsinnig schönen Tag, 

Auf den Spuren von Aschenbrödel - Schloss Moritzburg Impressionen

Einen wunderschönen Sonntag, ihr Lieben! 
Wer Dresden besucht und wer Märchen liebt (oder ein bisschen Märchenstaub vertragen kann!), kommt um einen Ausflug nach Moritzburg zum gleichnamig berühmten Schloss nicht umhin. Moritzburg selbst ist gerademal 13km von Dresden entfernt, fahrtechnisch gesehen ein Klacks also. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass sich bei nahezu jeder Jahreszeit unendlich viele Touristen dort tummeln. Es ist halt einfach wie im Märchen, aber seht selbst! 

Schloss Moritzburg ist natürlich auch von innen zu besuchen, allerdings herrscht dort strengstes Fotografie-Verbot. Wer sich für die Geweihsammlung im Speisesaal interessiert (hier seht ihr wenigstens die nette Außenansicht), die wirklich gigantisch ist, der kann ja mal die Googlekiste anwerfen. Ansonsten lohnt sich ein Innenbesuch aber auf jeden Fall, nicht nur der Geweihe wegen. Das Schloss selbst beherbergt 200 Zimmer, einige davon sind für die Öffentlichkeit zugänglich. So könnt ihr zum Beispiel das berühmte Federzimmer, ein Schlafzimmer dekoriert mit Millionen von teils echten, teils gemahlten Federn, bewundern. Oder aber mal einen gigantischen Billardtisch aus dem 18. Jahrhundert bestaunen, oder aber über lederne Tapete streichen. Fans des Barock kommen hier in jedem Fall auf ihre Kosten. Die Architektur kommt hier aber auch nicht zu kurz, vor allem, was die Außenanlage betrifft. Das Schloss selbst liegt auf einer künstlich angelegten Insel und alles drumherum ist geradlinig und symmetrisch zu diesem. So könnt ihr zum Beispiel vom Speisesaal, welcher auf der Ostseite liegt, genau auf das 2km entfernte Fasanenschlösschen schauen: 
Was aber unsere Märchenherzen höher schlagen lässt (oder zumindest meins, haha!) ist Aschenbrödels güldener Schuh! Mir hat er ja leider nicht gepasst und ich frage mich wirklich, ob überhaupt eine Dame existiert, die mühelos in den Schuh reinschlüpfen kann, außer eben Aschenbrödel selbst? Gesucht wird wahrscheinlich eine Frau mit einer Schuhgröße zwischen 38 bis 40, die zusätzlich einen unglaublich schmalen Fuß hat, wenn möglich nur drei oder vier Zehen, statt fünf und eine nicht allzu breite Ferse. Trotzdem: der Schuh ist wirklich hübsch! 
Hachja..., vom Schlosspark aus kommt man dann übrigens auch zu dem Fasanenschlösschen oder zum Jagdhaus; entscheidet man sich für einen Schlosswaldspaziergang, kann man auch den nahegelegenen Wildpark erkunden. Für Letzteres hatten wir uns entschieden. 
... dort kann man auf viele Bambis treffen ...
... oder ein wenig Natur genießen. 
Überdies ist Schloss Moritzburg auch ein märchenhafter Ort für viele, viele Hochzeiten, Herzchenkonfetti inklusive. Aber wer den Märchenprinzen gefunden hat, sollte in jedem Fall königlich heiraten. Also Mädels, hin da! Dresden ist wunderschön und Schloss Moritzburg in jedem Fall einen Besuch wert, ob du nun Märchenfan bist, Hobbyhistoriker oder einfach mal ein nettes Örtchen zum Rumspazieren suchst. 

Dies war vorerst der letzte Impressionspost zum Dresden-Trip. Zu den Dresden-Bildern kommt ihr hier:


Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Sonntag, einen guten Start in die neue Woche und wir lesen hier am Dienstag wieder gemeinsam!