Ein paar Worte zu... Cecelia Ahern - Der Ghostwriter

Einen wunderschönen guten Tag ihr Lieben! 
Pünktlich zum Wochenende gibt es wieder ein paar Worte, diesmal zu einem Bücherei-Buch. Da Cecelia Ahern im Februar ihr neues Buch Das Jahr, in dem ich Dich traf veröffentlichen wird und ich schon so lange nichts mehr von ihr gelesen habe und die Bücherei dies scheinbar fast geahnt hat (zu viele UND's in diesem Absatz), konnte ich zum Einen Zeit Deines Lebens leihen sowie Der Ghostwriter. Letzteres habe ich sodann auch gleich gelesen und ich kann Euch schon jetzt sagen, dass ich sehr zwiegespalten bin, was diese Novelle angeht. 
Der Multimillionär Herman Banks hat in seinem Leben alles erreicht. Nur einen Wunsch konnte er sich bisher nicht erfüllen: ein eigenes Buch zu schreiben! Er beschließt das Haus eines verstorbenen Autors im Süden Englands zu kaufen und seine Geschäfte in Amerika Geschäfte sein zu lassen. Auch die Ehe zwischen ihm und seiner weitaus jüngeren Frau Amber steht vor dem Aus, weshalb Herman meint, dass ihnen beiden eine Auszeit weit abgeschieden vom schnellem Stadtleben gut tun würde. Doch im Haus angekommen ereilt Herman eine Schreibblockade und auch andere gruselige Dinge tragen sich zu: Eines Morgens findet Herman in seinem Schreibzimmer die ersten Seiten seines geplanten Manuskripts, nur dass er diese nie geschrieben hat. Zeitgleich verschwinden Gegenstände aus dem Haus, nur dass nie jemand eingebrochen ist....
Also zunächst muss gesagt sein, dass die Kurzbeschreibung des Buches (nicht der eigentliche Klappentext) meiner Meinung nach mal so gar nicht zum Inhalt des Buches passt, und auch das gesamte Layout suggeriert eine gänzlich andere Atmosphäre, als sie der Leser womöglich bei Betrachtung des Covers erwartet. Die Kurzbeschreibung besagt:"Spannend, dicht und atmosphärisch. Die Novelle der jungen Weltbestsellerautorin zieht uns unaufhaltsam in eine faszinierende Geschichte von Liebe, Sühne und der unheimlichen Macht der Phantasie." 
 Was ich erwartet habe? Etwas mystisches, romantisches vielleicht ähnlich wie Die Frau des Zeitreisenden. Was ich bekam? Düstere, fast schon depressive Stimmung, sehr viel Dunkelheit, für meinen Geschmack schon einen Hauch von Brutalität und vor allem sehr viel Sühne! Von Liebe war da wenig zu lesen, eher mehr von krankhafter Eifersucht und Angst. Die Macht der Phantasie? Naja, vielleicht gen Ende, aber ansonsten blieb auch dieser Aspekt für mich ziemlich auf der Strecke. 

Es war durchaus interessant mal eine andere Seite von Frau Ahern kennenzulernen, allerdings ist das wie mit Schuhen. Entweder die passen oder sie drücken und kneifen und sind einfach unbequem. Und genau dieses Gefühl hatte ich mit Der Ghostwriter! Ich bin von Cecelia Ahern einfach anderes gewohnt und alles bisher Gelesene hat mir, so wie es war, sehr sehr gut gefallen. Aber diese Art von Geschichten passen meiner Meinung nach einfach nicht zu ihr! Mir war das, bei all den Thrillern die ich ja sonst so lese, dann doch einfach zu depressiv und auch zu schwer. Ich wollte das in diesem Moment einfach nicht und war auch froh, als ich das Buch beendet hatte. Deshalb ist die Geschichte an sich nicht unbedingt schlecht. Aber für mehr als drei Sterne hat es einfach nicht gereicht. 

Nun freue ich mich auf Zeit Deines Lebens, denn ich brauche auch mal wieder etwas für's Herz! 

Ich wünschen Euch ein schönes Wochenende, 

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