Ein paar Worte zu... Arno Strobel: Das Skript

Einen wunderschönen guten Tag ihr Lieben! 
Heute folgt die erste Rezension für dieses Jahr, allerdings von einem Thriller, den ich letztes Jahr im Dezember gelesen habe. Die Rede ist von Arno Strobel's Das Skript. Vor etwa eineinhalb Jahren habe ich schon einmal etwas von Arno Strobel gelesen, allerdings konnte mich Der Sarg so gar nicht von sich überzeugen und heute weiß ich schon gar nicht mehr, worum es in diesem Thriller eigentlich ging. Dennoch wollte ich dem Autor, der ja in den letzten Monaten schon einen kleinen Hype erlebte, nochmal eine Chance geben, und bestellte zwei Bücher über reBuy. Das Skript konnte mich schon mehr von Strobels Schreibertalent überzeugen, auch wenn ich mehr Zeit brauchte, um in die Geschichte einzutauchen. 
Die junge Studentin Nina bekommt eines Morgens nichtsahnend ein Paket übersandt. Dessen Inhalt? Ein auf Menschenhaut geschriebenes Buch. Die Hamburger Polizei verdächtigt den Bestsellerautoren Christoph Jahn, denn dieser hat vor einigen Jahren den Thriller "Das Skript" veröffentlicht. In "Das Skript", entführt ein Serienkiller junge Frauen, schneidet ihnen die Haut vom Körper und verfasst darauf das Manuskript zu seinem Roman. Eine kranke und perfide Geschichte, die dennoch für Christoph Jahn zu einem Bestseller wird, aber auch nur weil vor Jahren ein bis dato nicht gefasster Täter (laut Jahn ein geisteskranker Fan) die Verbrechen aus Jahn's Thriller "nachstellte". Die Fantasien des Auroren wurden zur schrecklichen Wirklichkeit und dieses Verbrechen scheint sich nun zu wiederholen...
 
Wohingegen mir Der Sarg so gar nicht zugesagt hat, ging mir Das Skript wortwörtlich unter die Haut. Mir hat vor allem die Idee um den Thriller im Thriller gefallen, wenn ich mich auch zu Anfang sehr schwer tat, in die Geschichte reinzukommen. Dies lag vor allem an den zwei Kommissaren Erdmann und Mathiessen, die beide eine sehr unnahbare und kalte Art an den Tag legen (im weiteren Verlauf der Geschichte erfährt man auch warum), die es sehr schwer macht Sympathien oder zumindest Verständnis aufzubauen. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird dies aber zunehmend besser und andererseits sollte man sich als Leser durchaus ein ebenso dickes Fell zulegen, denn dieser Kriminalfall ist nicht Ohne! Auch entwickelt der Thriller sehr schnell eine gewisse Eigendynamik, die die Seiten nur so dahinfliegen lässt und vor allem von detaillierten Abläufen lebt. Dass Das Skript als Strobels schwächster Thriller gehandelt wird, kann ich persönlich nicht wirklich nachvollziehen, für mich war es ein Vier-Sterne-Buch. Wer einen Faible für Geschichten in Geschichten hat und Hart im Nehmen ist wird mit Das Skript sehr gut umgruselt! 

Als nächstes werde ich wohl Der Trakt von Arno Strobel lesen und bin sehr gespannt, ob mit diesem Thriller meine Erwartungen vielleicht sogar übertroffen werden. 

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, 

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